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TU Berlin

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Anforderungen der Logistik an den Schienenverkehr der Zukunft für die Gewinnung neuer Gutarten

Montag, 19. Juni 2017

      Die Bibliotheken und Laboratorien der Eisenbahnforschung stehen voller Ideen und Erfindungen, die den Schienengüterverkehr eigentlich voranbringen sollten. Dennoch arbeitet der Schienengüterverkehr mit Technologien und Methoden wie vor zig Jahren, während die übrige Welt sich scheinbar in 4.0 und Digitalisierung weiter vom Eisenbahnverkehr entfernt.

      Auf der anderen Seite wird der Schienengüterverkehr als wesentliches Mittel zur Verkehrswende und zum Klimaschutz angesehen. Das Weißbuch Verkehr der Europäischen Kommission sieht als Ziel einen Anteil des Schienengüterverkehrs bei Verkehren ab 300 Kilometer von 30 % bis zum Jahr 2030 und von 50 % bis zum Jahr 2050 vor. Wie das erfolgen soll ist nicht erkennbar, da der Bundesverkehrswegeplan eher eine Stagnation bei 18,4 % Anteil des Schienenverkehrs (allerdings über alle Entfernungsbereiche) annimmt.

      Der Vortrag soll Einblicke in die Ursachen für die beschrieben Sitaution und Handlungsempfehlungen für eine Steigerung des Schienengüterverkehrs aus Sicht der Verkehrsnachfrager, also der Logistik zeigen. Dabei werden sowohl mutige Schritte aber auch Praxisnahe und realistische Bausteine aufgezeigt.

      R e f e r e n t :

      Dipl.-Ing. Joachim Kochsiek
      Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML)

      Vita:

      Joachim Kochsiek (45): (Dipl.-Ing. (TU) und Dipl.-Wirt.-Ing. (FH)) ist seit 2003 am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik Wissenschaftlicher Mitarbeiter und fungiert seit 2007 als Gruppenleiter Multimodale Logistik.

      Mit seinem Team konzipiert er multimodale Transportketten mit Nutzung Schiene, Binnenschiff und Seeschiff und modelliert und Gestaltet sämtliche dazugehörenden Subsysteme wie IT-Einsatz, Prozessoptimierung, Marktanalyse und Sicherheits-
      aspekte. Dabei ist es sowohl im Forschungs- als auch im Industrieberatungsbereich national und international unterwegs.

      Während und nach seinem Studium an der TU Berlin (1992 bis 1997) und an der FH Bielefeld (2001 bis 2003) hat Herr Kochsiek bei verschiedenen verkehrsunternehmen umfangreiches Praxiswissen erworben bevor er 2003 wieder in die angewandte Forschung eintrat.

       

       

      Die Veranstaltung findet am Montag, 19. Juni 2017 um 18:00 Uhr (s.t.) im Raum H 1028 im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin (Straße des 17. Juni 135, Berlin-Charlottenburg) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

      Ihre Anfahrt zur Veranstaltung mit dem öffentlichen Nahverkehr können Sie hier planen, den genauen Weg finden Sie auch hier.

      Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an den folgenden Ansprechpartner:

      Fachgebiet Schienenfahrzeuge
      Dipl.-Ing. Dachuan Shi
      Telefon +49 (30) 314 - 79 806
      E-Mail Dachuan.Shi(at)tu-berlin.de

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