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Klimaeffekt der Verkehrsverlagerungen im Güterverkehr [1]

Montag, 13. Juli 2020

Nach den Masterplan Schienenverkehr und den Ankündigungen der Koalition soll der Schienengüterverkehr seinen Marktanteil auf immerhin 25% steigern, immerhin mehr als die 19%, die der Bundesverkehrswegeplan 2030 als Ziel formulierte, aber immer noch deutlich weniger als ein Verdopplungsszenario, welches im Personenverkehr Maß der Dinge ist. Bereits 2010 hatte KCW im Auftrag des Umweltbundesamtes mit der Studie Schienennetz 2025/30 aufgezeigt, wie mit wenig Aufwand der Schienengüter-verkehr sich verdoppeln lässt.

Die Reaktion der Politik hierauf war niederschmetternd, praktisch bei allen in Frage kommenden Ausweichstrecken wie Eifel, Wesertal oder Heide schworen die örtlichen Politiker, dass sie alles tun werden, dass hier nie wieder Güterzüge verkehren werden. Dies hat aber nicht davon abgehalten, die Studie im Auftrag der Wettbewerber im Schienengüterverkehr, dem Netzwerk Europäischer Eisenbahnen zu aktualisieren.

Anschließend hat KCW die Effekte der Verdopplung des Schienengüterverkehrs aus einerseits Verlagerung, aber auch technologischer Verbesserung im SGV durch Elektrifizierung, Harmonisierug der Geschwindigkeiten und auch dem Zuwachs an grünen Strom berechnet und diesen den Effekten des Straßengüterverkehrs gegenüber gestellt. Hierbei wurden die dabei angenommenen technologischen Fortschritte kritisch gewürdigt, denn gerade im Bereich Fortschritt Motoren oder neuer Kraftstoffstrategie beruhen diese vielfach auf dem Prinzip Hoffnung.

Mit der Studie wurde ein wichtiger Beitrag gelegt, den Schienengüterverkehr als Klimaretter ins Gespräch zu bringen.

R e f e r e n t  :

Dr. jur Felix Berschin
Berater bei KCW GmbH und Partner der Nahverkehrsberatung Südwest

Vita:

Dr. jur Felix Berschin ist freier Mitarbeiter von KCW GmbH und Partner der Nahverkehrsberatung Südwest.

Er beschäftigt sich bereits seit 30 Jahren mit volkswirtschaftlichen Effekten des Wettbewerbs im Schienenverkehr. Er berät schwerpunktmäßig Aufgabenträger im SPNV und ÖSPV, aber auch Akteure der Bahnpolitik. Verschiedene Veröffentlichungen beschäftigen sich v.a. mit effizienter Trassenallokation und dem Prinzip der integralen Taktfahrplanung

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Ankündigungsplakat zum Download [2]

Termin für elektronische Kalender zum Download [3]

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an den folgenden Ansprechpartner:

Fachgebiet Schienenfahrzeuge
Dipl.-Ing. Dachuan Shi
Telefon +49 (30) 314 - 29 886
E-Mail Dachuan.Shi(at)tu-berlin.de
E-Mail-Anfrage [4]
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