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TU Berlin

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Moderne Ingenieurmethoden beim Umgang mit Bahnbrücken im Bestand - ***Livestream*** 27.04.2020 |18:00 Uhr

Montag, 27. April 2020

Viele Bahnbrücken aus der Bahnbauzeit des 19. Jahrhunderts haben eine bisher erfolgreiche Nutzungsdauer hinter sich und müssen für den künftigen modernen Bahnbetrieb ertüchtigt werden. Moderne Ingenieurmethoden und neuartige Technologien sind dazu notwendig, um möglichst wirtschaftliche und Denkmalschutz-verträgliche Eingriffe in die bestehenden Brücken realisieren zu können.

Anhand von Anwendungsbeispielen wird der Monitoring-basierte Nachweis der Ermüdungssicherheit von genieteten Bahnbrücken erörtert und seine Vereinbarkeit mit den im Brückenbau üblichen Normen aufgezeigt. Oft muss bei bestehenden Bahnbrücken die Fahrbahn erneuert werden. Dazu wird vorteilhaft der neuartige, zementgebundene Faserverbundbaustoff UHPC verwendet, der eine Leichtbauweise bei hoher Baustofffestigkeit und Dauerhaftigkeit ermöglicht. Dabei wirkt die neue UHPC-Fahrbahn mit der bestehenden genieteten Stahlkonstruktion in Verbundbauweise zusammen. Die Tragfähigkeit wird dadurch erhöht und die Ermüdungsspannungen in den Nietdetails wird reduziert.

Die Anwendungsbeispiele zeigen, wie moderne Ingenieurmethoden und Technologien «Hand-in-Hand» gehen mit Anforderungen eines modernen Bahnbetriebs sowie der Denkmalpflege und Nachhaltigkeit im Hinblick auf möglichst sanfte Eingriffe in bereits genutzte Bausubstanz.

R e f e r e n t  :

Prof. Dr. dipl.-Ing. Eugen Brühwiler
Lehrstuhl für Bauwerkserhaltung, EPFL - ETH Lausanne, Schweiz

  • Vita:

    Eugen Brühwiler hat in den 1980er Jahren an den ETHs in Zürich und Lausanne diplomiert und promoviert. Nach einem 2-jährigen Forschungsaufenthalt in den USA war er während 4 Jahren Brückeningenieur bei den Schweizer Bundesbahnen, von wo er 1995 an den Lehrstuhl für Bauwerkserhaltung an die ETH Lausanne berufen wurde.

    Seine Lehre und Forschung beinhalten Aspekte der sogenannten "Nachrechnung" bestehender Bauwerke, der Monitoring-basierte Ermüdungs- und Tragsicherheitsnachweis bestehender Brücken, Ingenieurbaugeschichte und Ästhetik von Ingenieurbauten, sowie der Einsatz von UHPC (hochleistungsfähige Zement-gebundene Faser-Verbundbaustoffe) zur Verbesserung und Rettung bestehender Brücken und zum Bau von neuen Brücken in Ressourcen-schonender Leichtbauweise.

    Eugen Brühwiler ist zudem als beratender Ingenieur und Experte im Brückenbau und für die Schweizer Denkmalpflege tätig.

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an den folgenden Ansprechpartner:

Fachgebiet Schienenfahrzeuge
Dipl.-Ing. Dachuan Shi
Telefon +49 (30) 314 - 79 806
E-Mail Dachuan.Shi(at)tu-berlin.de

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