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Acht Jahre Eisenbahnregulierung: Die Bundesnetzagentur und der Wettbewerb auf der Schiene

Montag, 10. November 2014

Lupe [1]

Die Bundesnetzagentur ist seit dem 01.01.06 nicht nur für die Regulierung der Netzmärkte Elektrizität, Gas, Telekommunikation und Post zuständig, sondern auch für die Eisenbahn.

Alle Eisenbahnverkehrsunternehmen dürfen die öffentlichen Netze und Serviceeinrichtungen aller Schieneninfrastrukturunternehmen benutzen: Die Bundesnetzagentur sorgt als Regulierungsbehörde für einen diskriminierungsfreien Netz- zugang. 

Als besonders spannend erscheint die Regulierung des mit Abstand größten Schienennetzes in Deutschland, das der DB Netz AG:

Denn zum DB-Konzern gehören auch Verkehrsunternehmen wie DB Schenker Rail, DB Fernverkehr und  DB Regio, die bis heute mehr oder weniger marktbeherrschend sind.

Die Einführung von Wettbewerb auf der Schiene war bereits eines der Kernziele der Bahnreform vor über 20 Jahren. Marktbeobachtung, Trassennutzungskonflikte, Kapazitätsprobleme, Zugang zu Werkstätten sowie Rangierbahnhöfen sowie diskriminierungsfreie Trassenentgelte sind Kernfragen für die Regulierung der Schiene. Der Schwerpunkt des Vortrags wird auf der Frage des Netz-, im erweiterten Sinne auch des Marktzugangs liegen: Welchen Beitrag kann die Bundesnetzagentur zu einer diskriminierungsfreien Nutzung des Schienennetzes leisten? Bietet das deutsche Schienennetz, auch im europäischen Zusammenhang, genügend Kapazitäten für Mehrverkehre? Welche Rolle spielen Rahmenverträge beispielsweise für Wettbewerb im Fernverkehr? Reichen die gesetzlichen Vorgaben aus, um Wettbewerb für Innovation im Schienenverkehr zu nutzen und somit eine der wichtigen Weichen für eine Verkehrswende in Deutschland zu stellen?

Referent: Dr. Karl-Heinz Rochlitz von der Bundesnetzagentur    

Referent im Referat Zugang zu Schieneninfrastruktur und Dienstleistunge Diplom-Geograph, später Promotion zum Dr. rer. nat., wissenschaftliche Arbeiten über „sanften Tourismus“ und den Alpenraum. Ab 1989 Spezialisierung auf den Verkehrsbereich. Umfassende berufliche Erfahrungen im Verkehrsbereich u. a. als

  • Verkehrsplaner des Landkreises Fürth/Bayern (Stadt-Umland-Bahn-Konzeption)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei MdB Albert Schmidt im Deutschen Bundestag (1995/96 u.a. Entwicklung des Konzepts einer „Zweiten Bahnreform“)
  • Referent für Verkehrspolitik bei der Connex Verkehr GmbH (heute Veolia; 2001-04 auch Sprecher des Verbandes „Mehr Bahnen“)
   

Die Veranstaltung findet am Montag, dem 10. November 2014 um 18:00 Uhr (s.t.) im Raum H 0107 im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin (Straße des 17. Juni 135, Berlin-Charlottenburg) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ihre Anfahrt zur Veranstaltung mit dem öffentlichen Nahverkehr können Sie hier [2] planen, den genauen Weg finden Sie auch hier [3].

Ankündigungsplakat zum Download [4]

Termin für elektronische Kalender zum Download [5]

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an den folgenden Ansprechpartner:

Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb
Miriam Krause
Telefon +49 (30) 314 - 23 314
E-Mail organisation(at)ews.tu-berlin.de
E-Mail-Anfrage [6]
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