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„Missing links“: Eisenbahngrenzübergänge im Fokus der Europäischen Kommission

Montag, 10. Dezember 2018

      Unterbrochene Gleise zwischen Deutschland und Polen, schlechte Anschluss-koordination zwischen Frankreich und Spanien oder im Baltikum, abbestellte Züge von Ungarn in die Nachbarländer: Beim Thema Grenzverkehre gibt es zahlreiche Beispiele, wo Europas Eisenbahnen nicht oder nur unzureichend miteinander verbunden sind. Das politische Interesse, das den so genannten „missing links“ seit einigen Jahren auf der Ebene der Europäischen Union (EU) zuteil wird, ist daher gut begründet.

      Ein umfassendes Bild sämtlicher historischen und gegenwärtigen grenzüber-schreitenden Bahnstrecken innerhalb der EU fehlte bislang jedoch. Um ihre Förderinstrumente besser auszurichten und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stimulieren, beauftragte die EU-Kommission die Berliner Strategie- und Managementberatung KCW – zusammen mit mehreren Partnern – mit einer umfassenden Studie zu Eisenbahngrenzverkehren.

      Die Studie mit Fokus auf dem Personenverkehr wurde zwischen Sommer 2017 und Frühjahr 2018 bearbeitet. Sie gliedert sich im Wesentlichen in drei Teile:

      • Bestandsaufnahme aller existierenden und ehemaligen grenzüberschreitenden Bahnstrecken zwischen den EU- und EFTA-Mitgliedstaaten
      • Analyse möglicher neuer Bahnverbindungen auf fehlender Infrastruktur („missing links“) sowie auf nicht ausreichend bedienter Infrastruktur („promising links“) auf ihre wirtschaftliche Umsetzbarkeit
      • Identifizierung möglicher Projekte für eine Förderung grenzüberschreitender Infrastruktur sowie von zusätzlichen Verbindungen („potentially most beneficial projects“) und Ableitung politischer Handlungsempfehlungen

      Die beiden Vortragenden haben maßgeblich an der Studie mit dem Titel „Comprehensive analysis of the existing cross-border rail transport connections and missing links on the internal EU borders“ mitgearbeitet und stellen die Ergebnisse der Studie im Eisenbahnwesen-Seminar vor.

      R e f e r e n t e n  :

      Simon Maarfield, M.Sc.
      KCW GmbH

      Julian Nolte, M.Sc.
      KCW GmbH und Trans-Missions S.A.R.L.

      Die Veranstaltung findet am Montag, 10. Dezember 2018 um 18:00 Uhr (s.t.) im Raum H 1028 im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin (Straße des 17. Juni 135, Berlin-Charlottenburg) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

      Ihre Anfahrt zur Veranstaltung mit dem öffentlichen Nahverkehr können Sie hier [1] planen, den genauen Weg finden Sie auch hier [2].

      Ankündigungsplakat zum Download [3]

      Termin für elektronische Kalender zum Download [4]

      Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an den folgenden Ansprechpartner:

      Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb
      Miriam Krause
      Telefon +49 (30) 314 - 23 314
      E-Mail organisation(at)ews.tu-berlin.de
      E-Mail-Anfrage [5]
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