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TU Berlin

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Asset Management für die Infrastruktur der Eisenbahn - ***Online-Veranstaltung*** 15.02.2021 |18:00 Uhr

Montag, 15. Februar 2021

Lupe

Asset Management soll die optimale Nutzung verschiedenster Anlagen sicherstellen. Langen Nutzungs- und Reaktionszeiten des Fahrwegs auf unterschiedliche Qualitäten und Instandhaltungs-intensitäten erfordern als Basis für das Asset Management Lebenszyklusbetrachtungen. Prognosen des Fahrwegverhaltens erlauben Instandhaltungsstrategien festzulegen, zu bewerten und auch die wirtschaftliche Nutzungsdauer zu bestimmen.
Dazu müssen technische und betriebliche Folgen identifiziert und bewertet werden. Die Festlegung von Fahrwegstrategien erfolgt auf Basis von „Standardelementen“, die wirtschaftliche Nutzungsdauer wird mittels „Annuitätenmonitorings“ bestimmt.

Im Referat werden die beiden deskriptiven Modelle beschrieben und aufgezeigt, dass oft zusätzliche Informationen erforderlich sind, die aber meist aus bestehenden Daten generiert werden können.

R e f e r e n t  :

Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Peter Veit
Vorstand des Instituts für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft
TU Graz

  • Vita:

Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens-Bauwesen arbeitete Peter Veit von 1987 bis 1999 am Institut für Eisenbahnwesen an der Technischen Universität Graz, wo er 1991 promovierte und 1999 zum Thema Lebenszykluskosten des Eisenbahnfahrwegs habilitierte.

Zwischen 2000 und 2002 konnte er seine Forschungsergebnisse bei den ÖBB als Leiter des Projekts „Strategie Fahrweg“ implementieren. Danach kehrte er an die TU Graz zurück, wo er 2010 zum Professor und Vorstand des Instituts für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft berufen wurde.

Forschungsschwerpunkt ist die Prognose des Fahrwegverhaltens auf Basis deskriptiver Modelle. Das Institut kooperiert in der Forschung und Entwicklung im Themenbereich „technische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit” mit der bahnaffinen Industrie ebenso wie mit zahlreichen Bahnen und Entwicklungsbanken wie Weltbank und Asian Development Bank.

Ein weiterer Schwerpunkt des Instituts sind verursachungsgerechte Trassenpreismodelle die auch Auswirkungen unterschiedlicher Fahrzeuge berücksichtigen. Das Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft veranstaltet alle 1½ Jahre die Tagung „Moderne Schienenfahrzeuge“, die mit zwischen 600 und 650 Teilnehmern einen Treffpunkt der Schienenfahrzeugindustrie, der Betreiber und der Wissenschaft bietet.

Mitschnitt des Streams

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an den folgenden Ansprechpartner:

Fachgebiet Bahnbetrieb und Infrastruktur
Miriam Krause
Telefon +49 (30) 314 - 23 314
E-Mail organisation(at)ews.tu-berlin.de

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